Josephine & Parcival

Die Abenteuer einer Sau aus der Unterkuhle

Josephine in der Unterkuhle

Bauer Kruse hat drei Schweinekuhlen: die Unter-, die Mittel- und die Oberkuhle.


Josephine lebt in der Unterkuhle zwischen "fressen, matschen und schlafen!" Sie träumt jedoch von einem besseren Leben. Davon, einmal ein mittelkuhles oder gar ein oberkuhles Schwein zu sein. Eines Nachts macht sie sich tatsächlich auf den Weg. Sie verlässt ihre Kuhle und versucht ihr Glück.

Ihr Aufstieg endet mit bitterer Enttäuschung.

 

Verzweifelt flieht sie aus dem Schweinehof und landet im tiefsten Wald, wo sie das Wildschwein Parcival kennenlernt. Beide verlieben sich ineinander. Sie verbringen zusammen wunderbare Tage im Wald. Josephine aber bekommt von der Wildschweinrotte wieder einmal zu spüren, was es heißt, anders zu sein. Wieder wird sie ausgestoßen ...

 

Als dann auch noch Bauer Kruse und Jägermeister Spieß im Wald auftauchen, um die Wildschweine in "leckere Würstchen" umzuwandeln, nimmt sich Josephine ein Herz: "... das Glück den Tapferen!"

 

Eine Fabel als Erzähltheater mit Figuren und Musik.

Eindrücke von Josephines Abenteuern

Technische Details

 

Idee und Spiel: Christoph Buchfink
Regie und Figuren: Marc Lowitz (Figurentheater Wolkenschieber)
Figuren u. Ausstattung: Christoph Buchfink
Musik: Bela Fleck
Fotos: Paul D. Pape (Wellenreiter-Design)
Illustration: Christoph Buchfink

Empfohlenes Mindestalter:   5 Jahre
Dauer:   ca. 55 min. / Kurzversion ca. 35-40 min.
Spielfläche optimal:   B 6m / T 4m / H 2,5m (minimal B 3m / T 2,5m)
Stromanschluss:   220 V
Licht- und Musiktechnik wird mitgebracht. Ein verdunkelbarer Raum und eine Bühne von ca. 40-60 cm Höhe sind von Vorteil, es geht aber auch ebenerdig.

Die Kurzversion ist auch gut draußen spielbar.


Gefördert durch Stadt und Landkreis Göttingen, sowie die Niedersächsische Lottostiftung.

Ausgezeichnet mit dem Kleinkunstpreis "Harlekin '97", Harlekinade Wabern und dem 1. Preis der Kinderjury Domino-Theaterfest 2000.

Josephine Titel

Presserezensionen

 

»Schon bei der morgendlichen Anziehprozedur des Bauern krümmen sich die kleinen Zuschauer vor Lachen. Anschließend präsentiert Kruse das Futter. Matsch und Essensreste für die Unter-, Kraftfütter für die Mittel- und Vitamine für die Oberkuhle. Während der Bauer versucht, alle drei Eimer auf einmal zu tragen, muß er feststellen, daß er eine Hand zuwenig hat. Unter Gejohle der Kinder findet er schließlich einen Weg, alles auf einmal zu seinen Schweinen zu bringen. (...) Bravorufe und lauter Applaus erfüllen nach Ende des Stückes den Saal.« (NORDWESTZEITUNG)

 

»Allein die drei Schweinewelten sorgten für reichlich Lacher: die Unterkuhle, ein Schweineparadies mit Suhle, Stroh und dem lakonischen Eber Heinz (ewiger Kommentar: "Mir doch egal!"), die Mittelkuhle mit Satellitenschüssel und Schweine-Gameshow oder die Oberkuhle, das Schweine-Versailles für prämierte Schnäuzelchen. Dazu passten trefflich die einzelnen Charaktere der Schweinepersönlichkeiten: der unwiderstehliche Blick aus Schweinchen Josephines Augen, mit Wimpern so lang wie die von Daisy Duck, der forsche Rüssel von Wildschwein Parcival und die ulkige Typenkomik von Wildschweinchef und seinen Trägern, dem intriganten Richelieu und dein dussligen Einstein. Und dann waren da noch die Slapstickporträts von Bauer und Jägermeister, die Christoph Buchfink als urkomische Abziehbilder von Stan Laurel und Theo Lingen im alltäglichen Kampf mit Gummistiefeln, Eimern und Gewehr scheitern ließ.« (GIFHORNER RUNDSCHAU)

 

»Eine hinreißende, spannende, lustige und hintergründige Figuren-Fabel. Famos, wie Buchfink in die Rolle des tumpigen Bauern Kruse, der gleich zu Anfang des Stückes Probleme mit dem Stiefelanziehen hat und dann auch noch in einen Eimer mit Schweinefutter tappt, oder auch in die des Jägermeisters Spieß schlüpft. Doch die wahren Helden sind natürlich die Puppen - die der Spieler einfach am Nacken oder am Schinken packt. Allen voran Josephine.« (KIELER NACHRICHTEN)

 

»Den Kindern ging es um den Spaß der Sau Josephine, die Eltern bemerkten aber, dass sich hinter dem Stück mehr verbarg. Es ging um Rassismus, Mobbing und streng abgegrenzte Bevölkerungsschichten. Schon die Einteilung von Bauer Kruses Hof in drei Schweinekuhlen, die Unterkuhle für reine Fleischlieferanten, die Mittelkuhle für Zuchtschweine und die Oberkuhle für preisgekrönte Vorzeigeschweine, belegte den sozialkritischen Hintergrund.« (ALLER ZEITUNG)

 

»Die kleinen Zuschauer hielten vor Spannung den Atem an. (...) Mit liebevoll kreierten Charakteren und einer sehr schönen Geschichte nahm sich Christoph Buchfink dem Thema "Anders als die anderen sein" an. (...) Die Kinder kamen bei dem Figurentheaterstück voll auf ihre Kosten. Doch auch den Erwachsenen machte das Stück Spaß. Christoph Buchfinks Geschichte um Josephine und Parcival erinnerte ein wenig an Trickfilme wie "Chicken Run", manche Witze verstanden nur die Erwachsenen.« (LÖHNER KREISBLATT)

 

»Josephine & Parcival" war eine amüsante Geschichte mit Tiefsinn, die durchgehend witzig mit viel Pfiff und Können gespielt wurde. In dem Stück stimmte alles: die Geschichte, die Dialoge, die Geräusche, die Bühnenbild, Kostüme und Requisiten. Es war ein gelungener Spaß mit Niveau.« (LINGENER TAGEBLATT)

 

Downloads Pressebilder

Josephine&Parcival 1
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Josephine&Parcival 2
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Josephine Plakat
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Josephine&Parcival 3
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Josephine&Parcival 4
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Josephine (freigestellt)
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